Bäuerliche Schankbetriebe decken sich mit Speck und Würste ein
Der Jänner ist die Zeit des Schlachtens, des Eindeckens mit Vorräten an Würsten und Speck. Nicht von ungefähr gilt der „Schlachtigentag“ noch heute als kleiner Feiertag, bei dem die ganze Bauernfamilie mithilft. „Wohl dem, der sich jetzt mit genügend Vorräten an Fleisch eindecken kann!“
Fleischkonservierung
Es gibt so viele Arten Speck zu selchen, wie es Bauern gibt, die es tun. Das Grundprinzip „wenig Rauch, viel Bergluft“ kommt jedoch fast überall zum Tragen. Auch bei der Wahl des Brennstoffs zur Raucherzeugung sind sich die Bauern einig: „Kranewittnstaudn“ (Wacholderzweige) verleihen dem Speck einen besonders würzig feinen Wohlgeschmack. Wie lange die Speckseiten in der Selchküche bleiben, hängt u. a. von ihrer Dicke, von den klimatischen Verhältnissen und von der persönlichen Auffassung des Bauern ab. Zwei, drei Monate hängt der Speck im Rauch, mancherorts auch länger. Die letzte Phase im Werdegang des Specks bildet die Reifung. Für eine gute Qualität muss er mindestens 6-8 Monate an einem geeigneten Ort, am besten im Keller, aufbewahrt werden, wo er in aller Ruhe, ohne Temperaturschwankungen und sonstige Störungen seine volle Reife erlangen kann.
Urlaub auf dem Bauernhof






